Partizipativer Managementplan

 

Der Partizipative Managementplan für das Prozessschutzrevier Quierschied entspricht einem Forstplanungskonzept, das über das klassische Waldbewirtschaftungskonzept hinausgeht und neben den herkömmlichen Waldfunktionen auch ökologische und soziale Aspekte berücksichtigt. Der „Partizipative Managementplan“ liegt vor und wird in die entsprechenden Bestandteile des Pflege- und Entwicklungsplanes (PEPL) einfließen.

 

 

 

 

 

 

Sozio-ökonomische Analyse

 

Ziel der sozio-ökonomischen Analyse war die Erstellung einer Regionalanalyse und einer Akzeptanzanalyse. Im Rahmen der Regionalanalyse wurde die Untersuchungsregion bezüglich der wesentlichen sozio-ökonomischen Faktoren dargestellt. Ziel der Akzeptanzanalyse war es, zum einen die Wahrnehmung und Bewertung der Bergbaufolgelandschaft und der umliegenden Kulturlandschaft durch die lokale Bevölkerung zu erfassen. Zum anderen sollten Einstellungen zur wirtschaftlichen und sozialen Situation sowie zur Einschätzung von Zukunftsperspektiven in der Untersuchungsregion erfasst werden.

Die sozio-ökonomische Studie liegt vor  - die gewonnenen Erkenntnisse und die daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen werden bei der Erstellung des Pflege- und Entwicklungsplans berücksichtigt.

 

 

 

 

 

Pflege- und Entwicklungsplan

 

Der Pflege- und Entwicklungsplan ist laut Definition des Bundesamts für Naturschutz ein querschnitts- und umsetzungsorientierter, flächenscharfer Fachplan, der die Erfordernisse des Arten-, Biotop – und Landschaftsschutzes aus naturschutzfachlicher Sicht unter Einbeziehung sozio-ökonomischer Rahmenbedingungen für einen Zeitraum von 10-20 Jahren darlegt.
Inhaltlich besteht der PEPL aus drei Themenkomplexen:


•    Zustandserfassung der Biotoptypen sowie der Pflanzen- und Tiervorkommen mit Analyse und Bewertung ihrer Bedeutsamkeit, Gefährdung und Entwicklungsmöglichkeit


•    Erfassung der Nutzungen, Gefährdungen und Konflikte sowie der sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen im Planungsraum


•    Formulierung eines Leitbildes sowie Festlegung von realisierbaren Zielen und Maßnahmen für die einzelnen Biotoptypen und das gesamte Plangebiet sowie zukünftiger Aufgaben.

 

Der Pflege- und Entwicklungsplan wird im April 2012 in der Endfassung vorliegen.

 
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